| Die St. Petri Kirche | | Drucken | |
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Seite 3 von 3 ![]() Kruzifix und Altarleuchter Zur 100-Jahr-Feier der Bodenteicher St.Petri-Kirche im November 1936 schnitzte der Bildhauer Wilhelm Groß Uranienburg bei Berlin Für das Altarkreuz einen 88 cm hohen Corpus Christi und eine Tafel mit der Kreuzüberschrift „I.N.RJ“ aus naturfarbenem Birnenholz. - Zur gleichen Zeit entstanden in der Werkstatt von Eva Dittrich in Hildesheim zwei 42 cm hohe, silberne Altar- leuchter mit Schäften aus dunklem Eichenholz. In die Füße dieser Leuchter sind zwei Bibelworte eingraviert: „DER HERR IST MEIN LICHT UND MEIN HEIL“ und „DAS LICHT SCHEINT IN DER FINSTERNIS“. - Diese beiden Altarleuchter wurden 1951 durch zwei in der Form ähnliche, aber nur 36 cm hohe und überwiegend aus Kupfer bestehende Altarleuchter von Rolf Koolmann in Lübeck ergänzt. Umgestaltungen Aus dem Jubiläumsjahr 1936 stammt auch noch die untere Kanzel im Altarraum, durch die der Prediger der Gemeinde näher gerückt wird. Die obere Kanzel auf dem „hohen Chor“ wird seither nur noch an besonderen Feiertagen benutzt, wenn die Emporenbänke gefüllt sind. Bei der Innenrenovierung von 1976/77 erhielt der Fußboden der Kirche ein „Bützflether-Ziegel-Parkett“. Die Sandsteinplatten im Altarraum wurden um eine Stufe gesenkt. - Neue, kürzere Bänke im Mittelschiff ersetzen die durchgehenden, langen Bänke. Die Seitenschiffe erhielten dagegen Stühle. So wurde zwar die Zahl der Sitzplätze auf etwa 600 verringert, aber der Kirchenraum wurde ganz neu gegliedert. Die Kirche erhielt außerdem einen neuen Innenanstrich. 1964 bekam die Kirche als Ersatz für die beiden im 2.Weltkrieg abgelieferten Kronleuchter einen Messingkronleuchter und 1976/77 neuzeitliche Leuchten Kronleuchter an den Säulen.
Die St.-Petri Kirche in Bad Bodenteich ist von April bis Oktober von 10:00 - 17:30 Uhr geöffnet. In den Wintermonaten kann der Schlüssel im Kirchenbüro oder im gegenüber liegenden Cafe Hoffmann geholt werden. In der Kirche liegen Informationen über die Kirche und Orgel sowie das aktuelle Leben in der Gemeinde, insbesondere Hinweise auf die Gottesdienste, für die Besucher zur Mitnahme bereit (Gemeindebrief). aber in jedem Fall besteht die Chance zu einer Begegnung.
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