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Gottesdienst auf der Straße direkt vor der Kirche. Das gab es jetzt zum dritten Mal. Die Türen wurden weit geöffnet und in der "Eupopatür" der Altar aufgebaut. Der Posaunenchor unter der Leitung von Frau Dießelhorst eröffnete den Gottesdienst mit der Eurovisions - Fanfare, die Marc Antoine Charpentier um 1692 als kirchlichen Lobgesang (= Te Deum) komponiert hatte.  Pastor Engelhardt begrüßte die versammelten Gottesdienstbesucher zweisprachig - die Bad Bodenteicher waren überrascht, ihren Pastor lettisch sprechen zu hören, die lettischen Gäste erfreute es sehr. Pfarrer Reinis Kulbergs aus Lettland hielt die Predigt – auf lettisch und deutsch.
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Deutsche und Letten sangen in der jeweiligen Landessprache die Choräle, Lesungen und Gebete folgten ebenso zweisprachig. Mit dem „Menschen, singt ein Lied der Freude, Ihr habt Grund zur Dankbarkeit…“ einem Kirchenlied zu den Noten der Europa-Hymne von Josef Haydn endete der Gottesdienst. Gemeinsam wurden Choräle auf lettisch und deutsch gesungen und auch die Lesungern erfolgten zwei-sprachig. Mit der Europa-Hymne, dem "Lied an die Freude" endete der Gottesdienst. Der Posaunenchor spielte anschließend die Nationalhymnen aus Lettland und Deutschland. Neben der Kirche hatte die Letten einen Handwerker-Markt aufgebaut. Und die St.Petri-Gemeinde bot leckere Niedersachsensuppe à la Annegret Kandreyer an. Viele Besucher zog es auch den Kirchturm zu besteigen, was aus organisatorischen Gründen aber nur wenigen ermöglicht werden konnte. Die Bodenteicher und die lettischen Gäste aus der Partnerstadt Ludza knüpfen schnell Verbindungen an und waren sich einig, dass die Bodenteicher Kirchengemeinde einen Besuch in Lettland machen sollten. Hier zum Beispiel die Homepage der Kirchengemeinde von Pastor Kuhlbergs.
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