| Gemeindebrief Dez. - Febr. | | Drucken | |
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Seite 10 von 15 Unser Kindergarten Die Kleinen kommen! Wenn an der Eingangstür der Krippengruppe ein Eintrittsobolus gezahlt werden müsste, würde das Sparschwein wohl schon wohlig grunzen. Die Kleinen scheinen eine magische Anziehungskraft zu besitzen. Wahrscheinlich weil es da gute Laune gratis gibt …….. Wer kann schon so viel funkensprühender, ehrlicher Lebensfreude widerstehen? Lasst uns darüber wachen, dass sie keinen Schaden erleiden! Die Aufnahme von Kindern unter drei ist eine Herausforderung für die gesamte Einrichtung. Für die Jüngsten sind besondere personelle und räumliche Bedingungen, Konzepte und Organisationsformen erforderlich. Im Unterschied zu den Kindergartenkindern brauchen Kinder unter drei zum Beispiel eine spezielle Eingewöhnung, damit sich der Übergang von den Eltern zu den Erzieherinnen behutsam gestaltet. Sie brauchen täglich vertraute Kinder und brauchen mehr unterstützende Gespräche. In einer Gruppe werden 15 Kinder unter drei von 08:00 - 12:00 Uhr oder auch von 08:00—14:30 Uhr, mit Mittagessen und Schlafen, betreut. Nach internationalen Studien sind dies jedoch noch zu viele Kinder in einer Gruppe. Für (laut Gesetz) zwei erforderliche Erzieherinnen ist die Betreuung, Bildung und Erziehung der Kleinkinder in der Tat eine große Herausforderung. Die Pflege beansprucht ein erhebliches Zeitkontingent. Die Pflegesituation wird als Dialog genutzt und ist Zeit besonders intensiver Zuwendung, die nicht nur schnell verrichtet wird. Da ist es von unverzichtbarer Bedeutung, dass eine zusätzliche 1€ Kraft als Unterstützung und Pflegeperson täglich mit im Gruppengeschehen ist. Eine besondere Anforderung sind natürlich die unterschiedlichen Ess-, Ruhe– und Schlafrhythmen der Kinder. Vielleicht ist Louis gerade müde, während Paul vor Lebenslust sprüht, um im Garten kräftig zu buddeln. Dann geht Jamie im separaten Schlafraum ins Bettchen…. und Paul in den Garten … dazu gehört wahrlich eine Portion Organisationsfähigkeit und ausreichend Personal! Auch der Garten ist eine geschützte Zone, in der die Kleinen ihren eigenen Bewegungsabläufen folgen können und nicht fürchten müssen, von stürmischen Kindergartenkindern umgelaufen zu werden. Schaut man dem munteren Treiben in der Krippengruppe zu, erweckt es den Eindruck, dass der Start in eine neue Dimension der Kinderbetreuung, Dank großartiger Zusammenarbeit von Samtgemeinde, kirchlichem Träger und hervorragenden Mitarbeitern, gelungen ist. Ihr KiTa-Team |