| Gemeindebrief März und April 2009 | | Drucken | |
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Seite 5 von 26 „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst; ich bin der HERR.“ (3. Mose 19,18) Liebe Leserin, lieber Leser!
. Es ist geheiligt durch die Gemeinschaft mit dem heiligen Gott und seine Erwählung, aber es soll in seinem Tun und Lassen bewahren und bewähren, was ihm ohne sein Zutun zuteil geworden ist. Konkret wird es schon im Alten Testament in der Formel zusammengefasst: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“ Wir kennen diese Worte auch aus dem Munde Jesu als die Antwort auf die Frage nach dem höchsten Gebot: Gott lieben von ganzem Herzen und den Nächsten wie sich selbst (vgl. Matthäus 22,34-40). Am Sonntag beginnt die Fastenzeit. Wir sind eingeladen, fest zu machen am Glauben und zu lassen, was uns von Gott ablenkt. Der Blick auf uns selbst macht nüchtern: Oft merken wir es selbst. Wir können mit dem, was wir denken, tun und dichten, nicht bestehen; nicht vor dem anderen, nicht vor uns selbst, und erst recht nicht vor Gott. Die Passionszeit lädt uns ein zur Umkehr. Der Sünde widerstehen: das wäre ein Fasten, das sich lohnt. Fasten – ganz konkret. Zum Beispiel, wie es Luther formuliert: „Nicht schlecht über den anderen hinter seinem Rücken reden, den Nächsten nicht mit Lügen zu verdächtigen und ihn um Ehre und guten Namen bringen.“ Wir machen uns das Leben selber schwer: diese und jene kleine Bemerkung hier und da – und die Atmosphäre ist vergiftet. Nach Gottes Gebot leben: Wie schön wäre das, doch auch wie schwer. Gott fordert die Liebe zur Wahrheit überhaupt, vor allem aber, dass wir unseren Nächsten sollen entschuldigen, Gutes von ihm reden und alles zum Besten kehren. Fasten, fest machen am Glauben, und lassen, was uns von ihm trennt. Dazu helfe uns Gott. Amen. Ihr Pastor Hagen Günter |
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