| Gemeindebrief Sept.- Nov. 2008 | | Drucken | |
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Seite 9 von 16 Neues – nicht von den Kindern aus Bullerbü - sondern Ein Jahr im Spielkreis Soltendieck ist vergangen, und es endete wieder mit einem Sommerfest, wie das schon Tradition ist. Aber nicht das Pferd von hinten aufzäumen, sondern wie es sich gehört von vorne: Im Spielkreis Soltendieck werden zur Zeit 20 Kinder betreut. Trotz des Abganges von sieben Kindern, die ihrer Schulzeit entgegen sehen, wurde erfreulicherweise die gleiche Anzahl Kinder neu angemeldet. Sie verbringen in der Zeit von 8 – 12 Uhr den Vormittag in einem fröhlich und bunt ausgestattetem Raum mit Spielsachen, Büchern und vielem anderen, die das Kinderherz höher schlagen lassen. Beim Basteln und Malen werden die Kinder fachkundig angeleitet, und ich bin immer wieder erstaunt, was sie alles zustande bringen. Für jede Jahreszeit oder zu einem besonderen Fest, wie Ostern oder Weihnachten, werden entsprechende Bilder oder Bastelarbeiten an die Fenster bzw. an die eine große Wand angebracht. Alle Kinder sind mit großer Freude dabei. Ein Ausflug stand auch in diesem Jahr wieder auf der „Tagesordnung“. ![]() Eine fröhliche Truppe bestieg im schönen Monat Mai den Bus vor dem Dorfgemeinschaftshaus und ab ging es nach Bargfeld zum Erlebnishof Constien. Bauer Hans und Tochter Hella freuten sich schon auf die Ankömmlinge und nach dem Begrüßen gab es ein gesundes Frühstück mit einer „Landlimo“ (Früchtetee gemischt mit Apfelsaft). Kaum fertig, ging es gleich zu den Tieren; alle wollten die Esel, Ziegen, Schafe und Enten streicheln. Eine Überraschung hatte Bauer Hans noch bereit: Eine Schatzsuche im Stroh – jedes Kind fand auch etwas, was allerdings nicht ganz ohne „pieksen“ abging. Zu guter Letzt ging’s mit dem Trecker samt Anhänger durch die Felder zur Kartoffelscheune, wo jeder so viele Kartoffeln einsammeln durfte, wie er tragen konnte. Ein gemeinsames Mittagessen In der Gruppe begannen nun die Vorbereitungen und Proben zum Thema Jesus ruft die Kinder und hat sie lieb. Im Familiengottesdienstes wurde aufgeführt, wie Jesus eines Tages in ein Dorf kam, alle Menschen wollten ihn sehen und reden hören. Die Kinder hatten Schwierigkeiten, an Jesus nahe genug heranzukommen, Weg und Sicht wurden durch Erwachsene versperrt,sie waren nicht gewillt, Kinder hindurch zu lassen. Jesus erkannte das Problem und hörte mit seiner Rede auf, bis alle Kinder um ihn versammelt waren, auch Mütter mit den Kleinsten auf dem Arm. Zum Familiengottesdienst kamen viele: Mütter, Väter, Geschwister, Omas, Opas sogar viele Mitglieder des Kirchenvorstandes und das hatte seinen besonderen Grund. Aber erst einmal kam die Aufführung der Kinder, und sie haben ihre Sache wirklich sehr gut gemacht. Passend zur Geschichte sangen sie noch zwei Lieder und die Gemeinde belohnte sie mit einem dankbaren Applaus. Auch Pastor Günter sprach in seiner Predigt über die Liebe Jesu zu den Kindern.
Jede Jubilarin bekam eine Urkunde sowie einen Blumenstrauß von Pastor Günter und Christian Fauteck (stellvertr. Kirchenvorstandsvorsitzender) unter großen Beifall überreicht. Ja, wie kam es denn überhaupt zu der Gründung des heutigen Kinderspiel-kreisesn? Das erzählte Horst Nimtz in ausführlicher und interessanter Form. Seit 1971 gibt es den Spielkreis, der sich aus einem Mütterkreis gründete und in den vergangenen Jahren zu dem heutigen Spielkreis entwickelt hat. Mit Orgelspiel und Gesang ging dieser Familiengottesdienst zu Ende. Das Spielkreisjahr fand dann im Dorfgemeinschafthaus bei gutem Essen, Trinken und netten Gesprächen seinen Ausklang. Herzlichen Dank an die Mütter, die mit neuen Ideen und Gaumenfreuden alle mit einem Büffet erfreuten. In der darauf folgenden Ferienzeit konnten sich alle erholen und Kraft sammeln für ein neues Jahr. Die sieben neuen Kinder werden mit Freude erwartet. B. Lindemann |
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