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Hubertus in St.Petri
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| Die Legende des Heiligen Hubertus, der vor mehr als 1300 Jahren geboren wurde, berichtet davon, dass er nur dem "ICH WILL" und "ICH hab LUST" folgte und während der Jagden blindlings das Wild abknallte - bis ihm ein kapitaler Hirsch entgegen trat, in dessen Geweih Hubertus den gekreuzigten Christus erblickte. So kam es bei Hubertus zur Gottes-Erkenntnis und zur Umkehr. Später wurde Hubertus Bischof von Maastrich (Belgien) und verstarb am 30. Mai 725. Der Heilige Hubertus ist heute u.a. der Schutzpatron der Jäger, die um den Hubertus-Tag (3. November) herum vielerorts die Hubertus-Messe feiern.
Eingestimmt wurden die vielen Gottesdienst-Besucher durch den Bläserkreis des Hegerings Bodenteich (Leitung : Heinz-Ludwig Jütte), der vor der Kirche mit seinem musikalischen Können zur Hubertus-Messe lud. Die Kirche selbst war liebevoll mit Laub- und Tannen-Zweigen stimmungsvoll geschmückt. |

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Unter den Klängen der "Hegewald-Fanfare" zogen Parforcehorn-Bläser, Reiter, Jungfuchs und Jäger feierlich ein. Pastor Engelhardt und Hegering-Leiter Wilhelm Reese begrüßten alle und dankten für all das Engagement, das notwendig war, diesen Gottesdienst in solchem Rahmen feiern zu können.
 Immer wieder setzten die Parforcehorn-Bläser des Jagdhorn-Bläsercorps der Jägerschaft Celle (Leitung: Günter Kaufmann) ihre Instrumente an und umrahmten Gebete, Lesungen und Predigt mit Stücken wie das "Kyrie", das "Sanctus" und das "Gloria" . | |

In seiner - mit Engagement vorgetragenen - Predigt griff Pastor Engelhardt die alte Hubertus-Legende auf und wies auf die Aktualität dieses Themas hin; in uns allen sei der alte Hubertus am Werke, wenn der Mensch nur seinem "ICH WILL" folge und damit die gute Ordnung der göttlichen Schöpfung und das notwendige Gleichgewicht der gesamten Natur durcheinander bringe. Er zeigte auf das aufgestellte Hirschgeweih mit dem Kreuz und beendete seine Predigt mit den Worten: "Möge jeder von uns diesem Hubertus-Hirsch begegnen - und in ihm die gute Schöpfung Gottes erkennen, die uns allen anvertraut ist!" Günter Kaufmann appellierte an alle Gottesdienst-Besucher, vor allem jetzt in der dunklen Zeit auf die Schilder "Wildwechsel" und die orangen Dreibeiner zu achten - 300.000 Wildunfälle in Deutschland in diesem Jahr würden nur bei Tier UND Mensch zu unnötigem Leid führen. | Unter Orgelklängen (Christa Wilhelm) zogen die Menschen aus der Kirche, um draußen noch einmal dem Spiel des Bläserkreises des Hegering Bodenteichs zu lauschen. Mit "Auf Wiedersehn" verabschiedeten sich die Bläser und Jäger in der Hoffnung, in zwei Jahren in Bad Bodenteich wieder eine Hubertus-Messe feiern zu dürfen.
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