Gemeindebrief Februar - Mai 2008

               

Ev.-luth. Kirchengemeinde

St. Petri Bodenteich

Februar  -  Mai 2008

   
    

Ev.-luth. Kirchengemeinde
St. Petri Bodenteich

            
www.ev-kirche-bodenteich.de

Pfarramt 

St. Petri Kirche Bad Bodenteich
St. Bartholomäus-Kapelle  Lüder
Christuskapelle Soltendieck

Pastor Martin Engelhardt 

Rosenweg 4,
29389 Bad Bodenteich
Telefon: 05824 4362

Pastor Hagen Günter
 

Am Ringgraben 2,
29562 Suhlendorf
Telefon: 05820 247

Gemeindehaus
 

Burgstraße 2,
29389 Bad Bodenteich

Kirchenbüro
 

Rosenweg 4,
29389 Bad Bodenteich
Telefon: 05824 2470
Telefax: 05824 4169

geöffnet:
Montag, Mittwoch – Freitag
09:15 bis 11:15 Uhr

Kantorin
 

Julia Warnecke   
Pastorenweg 2 a,
29389 Bad Bodenteich
Telefon: 05824 965450

Kindergarten
 

Leitung: Petra Job
Burgstraße 4,
29389 Bad Bodenteich
Telefon 05824 634

Küsterdienste
 

Bad Bodenteich 
Frau Köhler      Telefon 05824 985441

Lüder
Frau König       Telefon 05824 985950

Soltendieck
Frau Jurczik     Telefon 05874 9868010

Spendenkonto 

Kirchenkreisamt Uelzen Kto. 8888
Sparkasse Uelzen BLZ 25850110
Verwendung: KG Bodenteich + Zweck

 

Impressum

Der „Gemeindebrief“ erscheint mehrfach jährlich für alle Haushalte der Kirchengemeinde Bodenteich. Verantwortlich für den Inhalt des Artikels ist der Verfasser. Die Redaktion behält sich Kürzungen vor.

Die Anzeigen der Firmen ermöglichen zu einem wesentlichen Teil das Erscheinen dieses Briefes.

 

Herausgeber:          Kirchenvorstand St. Petri Bodenteich

Auflage:                    2.600 Exemplare

Druck:                        Gemeindebriefdruckerei, Groß-Oesinge

  

 


 

Ursula von der Leyen            

Bundesfamilienministerin    

Auszug aus www.7-wochen-ohne.de

 

 

»Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde«, heißt es im Alten Testament.»

Positive Verschwendung« hat für mich viel mit Zeit zu tun: Es bedeutet, mit Zeit nicht zu geizen, neben den Anforderungen des Alltags auch die Stunden reichlich zu bemessen, die dem Zusammensein, dem Gespräch mit den Kindern oder dem Partner gewidmet sind. Wenn wir Zeit nicht nur effizient nutzen, sondern auch einmal im Übermaß verschenken können, werden wir um schöne und wichtige Erfahrungen reicher und kommen den Mitmenschen näher – das ist mein Bild von »positiver Verschwendung«. In der Familie oder im Ehrenamt sehen wir es jeden Tag: Wer anderen Zeit gibt, erhält Vielfaches zurück. Nehmen wir uns die Zeit, um unser Leben reicher zu machen!

 

Das geistliche Wort

Januar - Februar - die Wochen zwi-schen Weihnachten und Fasching. Zeit zwischen Geschenkpapier und Maskerade - beides Verhüllungen.

Verhüllungen sind ‘was Feines, weil sie das Eigentliche verdecken. So kann man Geschenke als besonders groß, besonders wertvoll oder besonders geistreich erscheinen lassen — bei der Maskerade kann man den anderen vormachen, dass man besonders jung, besonders schön, besonders sexy oder besonders stark ist.

Gezeigt wird nur das, was ich will, damit die anderen dann den rechten Eindruck von mir erhalten. Meist klappt das auch hervorragend. Ich bin verhüllt, verdeckt, also: unter einer Hülle bzw. unter eine Decke. Und was ebenso häufig passiert —und dazu noch viel Spaß macht: andere zu entdecken, enthüllen, also dem anderen die schützende und verbergende Decke bzw. Hülle wegzuziehen und dessen Fehler oder Schwachstellen der Öffentlichkeit zu präsentieren und ihn schutzlos hinzustellen.

Gott enthüllt sich ganz und gar in seinem Sohn Jesus Christus. Das göttliche Menschliche —- oder vielleicht das menschlich Göttliche —wird für uns entdeckt —- und führt uns unsere eigene Unmenschlichkeit —- unsere eigene Ungöttlichkeit vor Augen.
 
  Das allerdings macht uns den
Umgang mit Gott meistens sehr schwer.

Und eines Tages wird jede und
jeder von uns vor Gott stehen ent-hüllt, entdeckt. Und nichts ist dann verdeckt, verhüllt — alles liegt offen dar —- andere zu enthüllen, hat großen Spaß gemacht - aber nun bin ich entdeckt, enthüllt, schutzlos und das vor Gott.

Will ich mich finden, dann muss ich mich selbst entdecken —- das ist sehr schmerzhaft, aber lebensnot-wendig! Nur entdeckt, enthüllt kann ich Jesus Christus, dem enthüllten Gott begegnen - und ein neuer Mensch werden.

„Gott, gib uns den Mut, die Maske selber abzulegen, um dann mit Staunen festzustellen, dass Deine Liebe gerade dem Fehlerhaften —-aber Echtem gilt. Amen.“

Pastor M. Engelhardt
 




Neues aus der Kantorei

Musik und Wort zur Passion

Ab Freitag, den 8. Februar, 16 Uhr, wird wieder wöchentlich zu den musikalischen Andachten „Musik und Wort zur Passion“ eingeladen. In diesem Jahr steht der Passionstext nach Markus im Mittelpunkt der Andachten, die in Wort und Musik einladen eine halbe Stunde dem Alltag zu entfliehen.

 

Zu einem Passionskonzert wird am Samstag, den 15. März, um 19 Uhr in die St.-Petri-Kirche eingeladen.

Zu diesem Konzert schließen sich zum ersten Mal der Singkreis Ebstorf, Mitglieder des Kirchenchores Suhlendorf und der Kirchenchor der St.-Petri-Gemeinde zu einem großen Chor zusammen, um gemeinsam mit einem Orchester und Solisten die „Markuspassion“ von Reinhard Keiser aufzuführen.

Diese Passion des Bachzeitgenossen Keiser (1674-1739) entstand wohl im ersten Jahrzehnt des 18. Jahrhunderts und gehört zum Typ der oratorischen Passion, wie z.B. auch die großen Passionen Johann Sebastian Bachs, in der es neben dem reinen Passionstext, wie er in diesem Fall im Markusevangelium steht, Einschübe von betrachtenden Texten in den Arien und Chorälen gibt. Hierdurch wird die Leidensgeschichte Jesu Christi durch die Musik und die Texte besonders eindringlich und bewegend ausgedeutet.

Eintritt zu diesem Konzert an der
Abendkasse 9,00 € (ermäßigt 4,50 €)
 

 

 

Behalt die Botschaft nicht für dich!
 

Nach der Kinderkantate „Die Stillung des Sturms“ , welche die Kinderchöre unserer Gemeinde im Oktober in einem Familiengottesdienst aufgeführt haben, beginnen im Februar die Proben zu dem Pfingstmusical „Behalt die Botschaft nicht für dich!“ von Gerald Fink.
Aufgeführt werden soll dieses Musical beim regionalen Gottesdienst am Pfingstmontag in Rosche mit Kindern aus allen Gemeinden unserer Region.
Neue Sängerinnen und Sänger sind jederzeit bei den Proben willkommen.
Geprobt wird jeden Dienstag von 15-16 Uhr oder Donnerstag (jüngere Kinder) von 15-15.30 Uhr im Gemeindehaus in der Burgstraße.


 


 

 Ostern 2008

 

„Gottes Weisheit schenkt neues Verstehen“,
unter diesem Motto steht der diesjährige Weltgebetstag. Dazu hat das Weltgebetstagskommitee „Die Kooperative Republik Guyana“ ausgewählt.

Dieser Weltgebetstag ist wie ein „Fenster zur Welt“ – oder wissen Sie auf Anhieb, wo Guyana liegt und was die Besonderheiten dieses kleinen Landes ausmachen? Das Land liegt an der Nordküste Südamerikas und grenzt an den Atlantischen Ozean. Im Osten grenzt es an Surinam, im Westen an Venezuela und im Süden an Brasilien. Guyana wird auch das Land der vielen Wasser genannt.


 


Wenn Sie nun neugierig geworden sind und mehr erfahren möchten, sind Sie herzlich eingeladen zum Weltgebetstagsgottesdienst am

Freitag, dem 07. März 2008, um 19.00 Uhr
im Gemeindehaus der St. Petri-Kirchengemeinde.


Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Brunhilde Lindemann


 


Himmelfahrt und Pfingsten 2008

Pfingsten
Die Geburtsstunde der Kirche war mit heftigen Reaktionen verbunden. Die Jünger sitzen beisammen. Noch können sie die Ereignisse der letzten Wochen nicht richtig einordnen. Von der Hochstimmung, als sie mit Jesus unterwegs sind, seine mitreißenden Reden hören und Wunder erleben, hin zur Verhaftung und dem qualvollen Tod ihres Lehrers.

Als ihnen mit Ostern eine neue Erfahrung zuteil wird, ein Christus nahe ist, der über den Tod hinaus Leben schafft, sind sie verunsichert. Wie auch soll man über Unaussprechliches. Reden.

Pfingsten, die Geburtsstunde der Kirche: Aus ihrer Isolation gehen sie hinaus und mischen sich unter das Volk. Ihr Zeugnis von Gottes großen Taten findet Gehör. So wirkt der Heilige Geist.

Das Stichwort heute, das für jede Rede über Christus, über Gott gilt, heißt glaubwürdig, authentisch. Gottes Geburtstagsgeschenk — die Kirche bekommt Gottes Geist, dass Menschen fähig werden, so über Gottes große Taten zu reden, dass es nachvollziehbar, glaubhaft ist, dass es Menschen anrührt.

Carmen Jäger

 

 


 


Neues aus dem Posaunenchor

Ein neuer Start im Jahr 2008. Was ist los in den Bläsergruppen nach der „Hochsaison“ in der Advents- und Weihnachtszeit?

Neue Planungen für Konzerte und Seminare.
Eine gemischte Gruppe von 20 Posaunenchormitgliedern und Jungbläsern fahren in den Osterferien nach Neetze zum Bläserseminar. Gemischt nicht nur vom Leistungsstand der einzelnen Bläser, gemischt auch vom Alter.

 

 


Kinder, Jugendliche und Erwachsene machen sich für 4 Tage auf, um in unterschiedlichen Gruppen zu musizieren, zu singen, zu spielen. Ein Bläserseminar bedeutet, Kontakte zu anderen Chören knüpfen, gemeinsam einfach Christ sein dürfen. Für die jungen Leute eine wichtige Bestätigung in großer Runde zu erfahren, es gibt auch außerhalb von Bad Bodenteich und der St. Petri Gemeinde junge Christen in den Posaunenchören, die ganz selbstverständlich „zur Ehre Gottes“ musizieren.
Zeigen wir als Gemeinde diesen jungen Leuten, wie wichtig es ist, genau diesen Weg einzuschlagen. Machen Sie Mut sich in den Gruppen zu engagieren oder einfach nur mitzumachen. Noch besser, machen Sie selber mit!
Ich nehme schon jetzt Anmeldungen für einen neuen Bläserkurs auf, um vielleicht noch in diesem Jahr mit einer neuen Bläsergruppe zu beginnen.
Ein ganz großer Höhepunkt erwartet die Posaunenchöre im Mai. In Leipzig wird beim Posaunentag in Deutschland unter dem Motto „Ohrenblickmal“ ein Posaunenchor von 15000 Bläserinnen und Bläsern erwartet. Einige aus Bad Bodenteich werden auch hier dabei sein.
Es wird mit großen Legosteinen ein Haus gebaut. Auf jedem Stein steht die Adresse eines Bläsers und bei der Abschlussveranstaltung Abschlussveranstaltung wird das Haus abgebaut und unter den Teilnehmern verteilt. Regionalisierung im großen Rahmen, denn so haben die Teilnehmer einen Stein mit einem Namen eines Posaunenchormitgliedes mit dem sie einen neuen Kontakt knüpfen können.
Jetzt eine große Bitte an Sie:
Wir sammeln Lego - Duplo Steine für diese Aktion, auch um sie für die Veranstaltung zur Verfügung zu stellen.
Gesucht sind die mit acht Noppen.
Abgeben können Sie diese im Kirchenbüro oder im Kinder-Traum.
Ob das größte Haus aus Duplosteinen entstehen konnte, erfahren Sie beim nächsten Mal, wenn es um das „Tuten und Blasen“ geht.
 

Herzliche Grüße
Christel Ritzer

 


 

 

Wussten Sie schon?

Goldene oder Diamantene Konfirmation

Mit allen, die in den Jahren 1948
oder 1958 konfirmiert wurden,
feiern wir am:
18. Mai 2008, 10:00 Uhr in St. Petri

Der Festgottesdienstes mit Feier des Heiligen Abendmahles wird begleitet durch den Kirchen– und Posaunenchor.

Sollten Sie noch keine Einladung haben, bei geänderten Namen und Anschriften ist es nicht einfach für uns, die Ehemaligen zu finden, oder seinerzeit in einer anderen Gemeinde konfirmiert worden sein, melden Sie sich bitte im Kirchenbüro, denn wir freuen uns auf Sie und Ihr Kommen!

Im Herbst 2008 wollen wir die Silberne Konfirmation feiern. Wir möchten heute schon um Ihre Mithilfe bitten. Wenn Ihnen bekannt ist, wen wir wo erreichen, dann geben Sie die Information bitte an das Kirchenbüro weiter.

Herzlichen Dank!
 


Weihnachtsmarkt 2007

Wir sagen Danke!
Auf diesem Wege danken wir allen ehreamtlichen Helfern, die dazu beigetragen haben, dass wir unseren „Kirchenstand“ auf dem Weihnachtsmarkt 2007 betreiben konnten.

Wir danken den vielen Freiwilligen die

Strümpfe gestrickt und Deckchen gehäkelt haben, am Stand halfen oder in anderer Weise zum Erfolg beitrugen. Ohne IHRE ehreamtliche Hilfe würden wir derartigen Veranstaltungen nicht begleiten können.


DANKE!

 


Treffen der Gruppen 60Plus, Frauenkreis Lüder und Gesprächskreis

Das neue Jahr hat begonnen, und die Gruppen treffen sich wieder zu ihren bekannten Terminen.

Unsere Gruppe in Soltendieck hat sich im Laufe der Zeit leider immer mehr verkleinert. Damit sie aber weiter bestehen bleiben kann, wünschen wir uns neue Zuhörer und Zuhörerinnen. Schauen Sie doch einfach mal bei uns vorbei; jeweils am 1. Mittwoch im Monat um 15.00 Uhr.
Jedes Treffen hat ein Thema wie zum Beispiel: Wie arbeitet die Diakonie — oder: das Jahr 2007 war auch das Paul Gerhardt-Jahr, und es wurde über sein Wirken und seine Lieder gesprochen. So gibt es immer wieder viel Interessantes zu hören. Und das Singen kommt auch nicht zu kurz. Dass der Magen sich auch freut, gibt es Kaffee, Tee und Kuchen. Also, Sie sind herzlich eingeladen.

Brunhilde Lindemann
 


 

Förderverein

Der Kirchenvorstand hatte es so beschlossen und dann wurde auf der Gemeindeversammlung am 04.05.2007 ein „Verein zur Förderung der Gemeindearbeit in der Ev.-luth. Kirchengemeinde St. Petri Bodenteich e.V.“ gegründet. Unsere Gemeinde hat also einen unabhängigen Förderverein, der selbständig Mittel für die Gemeindearbeit zur Verfügung stellt.
Was heißt nun „unabhängig“? Das heißt, dass alle Gelder, die dem Verein als Spenden zufließen, in der Gemeinde bleiben und nicht den Gemeindehaushalt, der aus Kirchensteuern finanziert wird, ergänzen sollen. Jeder Kreis in unserer Gemeinde kann einen Förderantrag stellen und der Vereinsvorstand entscheidet dann über die Vergabe der Mittel. Natürlich wird hierbei eine Übereinstimmung mit dem Kirchenvorstand gesucht.
Jedes Gemeindeglied kann Mitglied des Vereins werden, es werden keine Beiträge erhoben. Allerdings erwartet man von den Vereinsmitgliedern schon, dass sie als Spender für den Verein in Erscheinung treten, quasi als gutes und nachahmenswertes Beispiel.
Durch die Anerkennung der Gemeinnützigkeit für den Verein, sind die Spenden steuerlich abzugsfähig. Wer viel verdient kann hierbei also Steuern sparen.
Was kann gefördert werden?
Zuerst die ehrenamtliche Mitarbeit in der Gemeinde, durch Zuschüsse zur Aus- und Fortbildung, die Jugendarbeit in der Gemeinde, die zweckmäßige Ausstattung von Gemeinderäumen, die Anschaffung von Arbeitsmaterial, die Erschließung neuer Arbeitsfelder und Freizeitangebote.
Das und noch mehr kann Gegenstand der Förderung sein. Nun liegt es an den Gemeindegliedern, den Verein zu ihrem Instrument der Förderung zu machen.


Es gibt viel zu fördern, doch oft fehlt das Geld – und darum: Es gibt nichts Gutes, außer man tut es !


Kirche mit Zukunft.
Der Vorstand des Fördervereines
 


 

Ein Bibelgarten für Bad Bodenteich

Der Gemeindebeirat von St. Petri hat sich getroffen, im Anschluss daran hat sich Frau Wilhelm mit einer Bitte um Veröffentlichung an die Redaktion gewandt:

„Im vergangenen Sommer habe ich in der fränkischen Stadt Erlangen einen beeindruckenden „Bibelgarten“ besucht.
Er ist ein Gemeinschaftsprojekt der evangelischen, katholischen und der reformierten Kirchengemeinden.

Auf einer Fläche vor dem evangelischen Gemeindehaus waren Pflanzen in den Boden eingebracht, die in der Bibel erwähnt werden. Viele Gewächse standen in Kübeln. Alles wohlgeordnet und der Bibel folgend gibt es „die sieben Arten“

Weizen - Gerste - Wein –
Feige – Granatapfel – Olive -  Dattel.

Daneben sind Schrifttafeln aufgestellt mit Bibelzitaten, in diesem Fall das 5. Buch Mose 8, 7-11.
Von der Schöpfung des Alten Testamentes bis zum Tod Jesu im Neuen Testament ziehen sich Pflanzen wie ein roter Faden durch die Heilige Schrift. Neben den Bibelzitaten wer
den die Pflanzen benannt. Ihr Nut-
zen und die Bedeutung für die Menschen im Laufe der Jahrhunderte werden auf Begleittafeln erläutert.
Etwa 110 Pflanzen werden in der Bibel erwähnt.

Könnten einige davon nicht auch in einem Bodenteicher Bibelgarten stehen?

Christa Wilhelm

Bilder, die auf diesen Bibelgarten hungrig machen, sind in dem Buch „Der Bibelgarten in Erlangen“ von Eva Bittner zu finden.
Einsicht in das Buch und weitere interessante Informationen gibt Frau Christa Wilhelm, Telefon 05824 / 1494.

 

 

Wusten Sie schon

Wer fehlt denn da?

 

Denken Sie über einen Wieder--Eintritt nach ?
Sie möchten nach einer Zeit des Abstandes vielleicht aufgrund neuer Erfahrungen wieder in die Kirche aufgenommen werden? Etwas hat Sie an unserer Kirche oder in unserer Gemeinde geärgert? Vielleicht hatte etwas Ihren Glauben sehr erschüttert? Dann sprechen Sie mit uns darüber! Vielleicht finden wir ja einen guten Weg miteinander.

Vereinbaren Sie ein Pastorengespräch, in dem Sie alles in geschützter Atmosphäre erfragen können. Das Pfarramt ist für Sie da! Wir freuen uns auf Sie!
Sie müssen sich nicht für Ihren damaligen Austritt rechtfertigen.

Mitglied der Kirche wird man durch die Taufe. Wer getauft ist, gehört unwiderruflich zur Gemeinschaft mit Jesus Christus und zur Ge-meinschaft derer, die an Jesus Christus glauben. Eigentlich gibt es also keine „Kündigung“, keinen Austritt aus der Gemeinschaft der Gläubigen. Deshalb findet auch beim Wiedereintritt keine zweite Taufe statt.
Wenn man in Deutschland von Kirchenaustritt spricht, dann ist lediglich der steuerrechtliche Verwaltungsakt gemeint, bei dem Getaufte erklären, dass sie nicht mehr zu ihrer Religionsgemeinschaft gehören wollen.

Der Wiedereintritt wird in der Regel in einem Gottesdienst mit einem Abendmahl gefeiert werden.

Wenn Sie vorher keiner Kirche angehörten und noch nicht getauft sind, feiern wir den Eintritt in die Kirche mit der Taufe.

Die Aufnahme in unsere Kirchengemeinde ist ganz unbürokratisch.

 

 

 

 

 

Rückblick auf die Konfa Freizeit in Grömitz 2007:


Jesus Christus für uns – Taufe und Abendmahl

Nach einer etwa 3 ½  stündigen  Busfahrt, die für fast alle schon recht lustig war, kamen wir endlich in Grömitz an. Als wir nach einer kurzen Besprechung dann in unsere Zimmer gehen konnten, waren wir alle positiv überrascht, denn die Zimmer waren sehr groß und modern eingerichtet, und auch weil jedes Zimmer ein eigenes Bad hatte. Danach wollten/mussten wir am Strand spazieren gehen. Um 17.45 Uhr gab es Abendbrot. Im Anschluss hatten wir Zeit, um unsere Koffer auszupacken. Um 22.00 Uhr begann die Abendandacht. Um 23.00 Uhr war Nachtruhe.

Am nächsten Tag war für einige frühes Aufstehen angesagt, denn um 8.15 Uhr gab es Frühstück und davor auch noch mal eine Morgenandacht. Am Vormittag hatten wir Unterricht, in dem wir uns mit dem Thema „Taufe“ beschäftigten. Kurz nach dem Mittagessen sind wir dann los gegangen, um ins nahe liegende Schwimmbad zu gehen bis um ca. 17.00 Uhr. Von dort aus fuhren wir mit dem „Rasenden Benno“ (fuhr ungefähr nur 30 km/h, ist eine Bimmelbahn) zurück zu unserer Tagungsstätte.

Der Mittwoch war ein aktionsreicher Tag. Im Unterricht am Vormittag lösten wir in Gruppen schauspielerisch vorgegebene Konflikte, die wir dann den anderen vorspielten. Am Nachmittag hatten wir 4 Stunden Freizeit. Fast alle nutzten diese Gelegenheit und gingen in die Stadt. Der Höhepunkt des Tages war aber die Talente-Show, die am
Abend statt fand. Man konnte sein Talent in den Gebieten Singen, Tanzen, Modeln und Comedy beweisen. Die Vorbereitung darauf dauerte dementsprechend lange: Etwa 3 Stunden! Die Vorführung war sehr lustig, sogar Pastor Günter kam zum Einsatz.
Bei der darauf folgenden Abendandacht waren die meisten schon ziemlich erschöpft und wollten nur noch in ihre Betten. Andere aber waren dagegen nicht so erschöpft.

Der Vormittag verlief wie gewohnt. Im Unterricht nahmen wir „Das Abendmahl“ durch. Der Nachmittag ging sehr sportlich zu, denn wir hatten viel Spaß am gemeinsamen Fußball- und Volleyballtunier. Die tägliche Abendandacht feierten wir diesmal in der Grömitzer Dorfkirche und sogar mit für uns „richtigem“ Abendmahl (mit Oblate und Traubensaft).
Wieder in der Tagungsstätte angekommen, sollten wir schon einmal mit dem Aufräumen der Zimmer anfangen, das wir am Morgen darauf weiter führten.
Bis der Bus kam, mussten wir noch lange warten. Diese Zeit nutzten wir, um noch mal an den Strand zu gehen und noch ein paar Fotos zu schießen. Danach gingen wir auch noch einmal in die Stadt, um uns Proviant für die Heimreise zu kaufen. Um etwa 13.30 kam dann der Bus und wir fuhren davon.

Ein Bericht von
Imke Perau & Tabea Hennings

Für diese schöne Zeit danken wir:
Pastor Günter, Henner, Annalena & Christin, Kerstin, Anna & Anna,
Jessica & Daniela

 

Rückblick auf Aktivitäten des Kinderspielkreises Soltendieck

Das Erntedankfest war für uns eine gute Gelegenheit mit den Kindern über die Bedeutung von Nahrungsmitteln und was „Gott damit zu tun hat“ zu sprechen.

Um das Besprochene praktisch umzusetzen wurde gemeinsam eine leckere Gemüsesuppe gekocht. Am Freitag vor dem Erntedankfest feierten die Kinder mit Pastor Günter eine kleine Andacht in der Kapelle. Dazu brachte jedes Kind eine kleine Gabe mit.

Die Adventszeit war für die Spielkreiskinder eine besonders schöne Zeit. Es wurden viele besondere Sachen gemacht. An einem Vormittag wurden Kekse gebacken. Die  Kinder waren mit großem Eifer dabei. Es durfte auch mal genascht werden... . Auch das Verzieren der Kekse machte viel Spaß. Am Ende gab es für

jeden eine Keksprobe, lecker !

An einem anderen Tag im Advent kam unsere Vorlesetante Brunhilde Lindemann zu uns und las den Kindern die Geschichte vom „Engel Daniel“ vor.

 

Am letzten Spielkreistag war die Weihnachtsfeier. Alle Eltern, Großeltern und Geschwister waren eingeladen, um mit uns eine „gemütliche Stunde“ zu erleben.

 

Die Kinder hatten dieses Mal ein kleines Theaterstück eingeübt. Es hieß „Wie die Tiere damals die Heilige Nacht erlebt hatten“.

Die großen Tiere erzählten den kleinen Tieren, was sie auf dem Weg nach Bethlehem erlebt hatten.

Diese Aufführung bereitete allen viel Freude. Es wurden außerdem noch Weihnachtslieder gesungen und Gedichte aufgesagt .

Die Feier endete mit dem Tischtheatermärchen „ Frau Holle“.

Mit frohen Weihnachtswünschen gingen alle nach Hause.

 

Elvira Holzhausen, Soltendieck

 

 

 

 

Ein Rückblick auf den Besuch aus Ondini

„I‘m not a banana!“


Dieser Satz könnte das Lebensmotto „Mama" Nyembes sein. Ich bin keine Banane; ich lasse mich nicht unterkriegen. Ich gebe nicht nach! Ich gebe nicht auf! Und so haben wir sie in den drei Wochen ihres Besuches kennen gelernt :Vielseitig interessiert. Es war ihr Lebenswunsch, einmal in Deutschland zu sein. Sie wollte kirchliche Einrichtungen sehen, Kindergärten, die Arbeit der Diakonie kennen lernen, Selbsthilfegruppen und ihre Arbeit, Tagestätten für Obdachlose, Krankenhäuser. Die Schulen waren ihr wichtig und Informationen über das Schulwesen in unserem Land. Sie nahm am Unterricht in den verschiedenen Schulen teil und erzählte immer wieder voller Begeisterung von den Begegnungen mit den Schülerinnen und Schülern der Grundschule Bad Bodenteich. Die Verständigung klappte - auf Englisch.
Und es war ihr wichtig, Menschen kennen zu lernen – bei Besuchen, als Gast, in der Kirche, beim Missionswerk in Hermannsburg., beim Missionsfest in Suhlendorf/Dalldorf, bei Gemeindefesten, aber auch im Supermarkt und im Museum.
Sie war eines der ältesten Delegationsmitglieder, aber sie war auch eines der unermüdlichsten. Die Arbeitsgruppen, die einige Male zu Fragen wie Schülerförderung in Ondini (scholarship fund), und der Partnerschaft tagten, hatten es ihr angetan.
Und unermüdlich suchte sie auch die Diskussion mit Menschen in unserer Gemeinde. Sie war einfach offen für politische, soziale und wirtschaftliche Fragen
Sie war nicht klein zu kriegen! Sie kam mit wenig Schlaf aus. Sie wollte die Gelegenheit nutzen und viel Neues erfahren.
Und sie hat uns von ihrer Gemeinde erzählt, die in Harrismith im Schatten der Anglikanischen und der Katholischrn Kirche um ihr Überleben kämpft. Sie hat die hohe Kriminalitätsrate erläutert, mit der unsere Partner fertig werden müssen.
Und sie hat uns beschrieben, wie diese Gemeinde und ihr Glaube ihr Kraft geben.

Über allem aber stand die Sorge um „ihre" Kinder. Das sind ihre Enkel, die sie in ihrem Haushalt aufzieht, die Eltern sind an Aids gestorben. Das sind aber auch Waisenkinde, (Aidswaisen, die entweder selbst aidskrank oder deren Eltern Aids zum Opfer gefallen sin.)), die in einem von Privatleuten eingerichteten und unterhaltenem Waisenhaus leben, in dem „Mama" Nyembe 16 Stunden im Monat ehrenamtlich arbeitet. Eine gute Schulbildung für alle Kinder, das ist ihr größter Wunsch. Und da spricht sie voller Dankbarkeit von den Hilfen durch den „scholarship-fund", durch den viele Kinder und Jugendliche zu Schul- und Berufsabschlüssen gekommen sind.
Und weil sie diesen Erfolg als Ergebnis der Partnerschaftsarbeit der Kirche sieht, will sie sich auch weiterhin in der Kirche engagieren, als „prayer woman" (Gebetsfrau) in ihrer Gemeinde Harrismith, in der Partnerschaftsarbeit ihrer Gemeinde, als Vertreterin ihrer Gemeinde im scholarship-committee des Kirchenkreises Ondini.



Mrs. Njembe überreichte uns das Schulfoto aus dem Jahre 2006.
Nur 6 farbige Schüler werden beschult. Reihe unten, zweiter Schüler von links: Lindokuhle Tembinkosi Njembe, gefördert durch den scholarship-fund des Südafrikakreises.




Ein Rückblick auf den Besuch aus Ondini

Ob ihr das nicht zu viel wird? Schließlich hat sie hier bei uns ihren 61. Geburtstag gefeiert. Ja, sicher, es ist schon etwas unangenehm und mühselig, wenn sie bei Tagungen fernab von Harrismith auf dem Fußboden der Tagungsstätte schlafen muss, nur mit einer dünnen Decke zugedeckt. Aber dieses Problem sei nun gelöst. Der Südafrika-Kreis der Kirchengemeinde in Bad Bodenteich hat ihr ihren größten Wunsch erfüllt und ihr zu ihrem Geburtstag eine Luftmatratze geschenkt.

 

Foto: privat zur Feier ihres 61. Geburtstag während Ihres Deutschland-Besuches 2007.



Es stimmt: „Mama“ Nyembe ist keine Banane !

Für den Südafrika-Kreis
gez. Jürgen Stammer

Z. Zt. wird Tembinkosi, der Enkel von Mrs. Njembe betreut. Wenn Sie helfen möchten, erbitten wir Ihre Spende auf das Konto 8888 Kirchenkreisamt Uelzen, BLZ 258 501 10, Sparkasse UE, Kennwort: scholarship-fund St-Petri Bodenteich (Njembe). Spendenquittungen veranlasst der Südafrikakreis auf Wunsch..