Weltgebetstag 2008 in Bodenteich - Kirche Bad Bodenteich

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Weltgebetstag in Bad Bodenteich
  

Am 7. März 2008 feierten Menschen in aller Welt den Weltgebetstag. Im Gemeindesaal Bad Bodenteich trafen sich etwa 60 Frauen und ein Mann aus den evangelischen und katholischen Gemeinden Lüder, Soltendieck und Bad Bodenteich.

 

Dieses Mal hatten Frauen aus Guyana, einem kleinen Land an der Ostküste Südamerikas und Nachbar von Venezuela die Gottesdienstordnung erstellt.

Karibische Musik empfing die Besucher des Gottesdienstes am Eingang.Guyana bedeutet “Land der vielen Wasser”, deshalb war der Altarraum in einen von großen Grünpflanzen umsäumten Wasserfall verwandelt worden, in dem einige der berühmten großen Seerosen zu sehen waren. Über die wunderschöne Landschaft wurde in Worten und Bildern informiert und auch über die vielfältigen Probleme des Landes: Armut, Gewalt, Umweltverschmutzung, Konflikte zwischen den Vertretern der unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen.

In einem Anspiel wurde die Hiobsgeschichte bedacht: Hiob hatte Vieles zu erleiden und erdulden, aber er hielt unbeirrt an seinem Glauben zu Gott fest. Und über die Frage, die zwischen Maria und Martha stand, wurde nachgedacht: Was ist wichtiger, sich in der Alltagsarbeit aufzureiben oder Jesus zuzuhören ?

Viele Gottesdienstbesucherinnen blieben nach dem Gottesdienst noch zusammen um guayanisches Gebäck und karibische Früchte und Säfte, sowie gemütliche Gespräche zu genießen.

Und was haben Sie am 1. Freitag im März 2009 vor?

Wir laden Sie schon jetzt ein zum Weltgebetstag. Er wird vorbereitet von Frauen aus Papua- Neuguinea.

Geschrieben von: Rita Stammer

 

 PS: Wir konnten eine Kollekte von 188,87 € an die Organisation überweisen und danken dafür!

Übrigens: www.weltgebetstag.de informiert u. a. auch über die Verwendung der Kollektengelder. Unterstützt werden Projekte in Afrika, Lateinamerika, im Pazifik und in Osteuropa, die von Frauen selbstverantwortlich durchgeführt werden, die Lebenssituationen von Frauen verbessern und ihre Position in Kirche und Gesellschaft stärken. Projekte aus dem Land; aus dem die Gottesdienstordnung kommt, werden dabei besonders berücksichtigt. Oft geht es um Starthilfen, geeignete Projekte können aber auch über mehrere Jahre gefördert werden. Inhaltlich geht es meistens um Bildung u. Ausbildung, Einkommen schaffende Maßnahmen, Gesundheit, Beratung, Maßnahmen gegen Gewalt gegen Frauen, Verbesserung der Infrastruktur (z.B. Wasserversorgung).